Stock

Der mittelalterliche Pilger hat einen Pilgerstab dabei und an dem baumelt der Flaschenkürbis. Auch viele moderne Pilger bevorzugen es, etwas in der Hand zu haben. Dabei beobachtet man zwei Typen von Stock-Pilgern:
  • Teleskopstock-Pilger
  • Holzstock-Pilger
Die Holzstöcke gibt es vor Ort zu kaufen. Ob man sich schon in St. Jean Pied de Port oder erst später am Wegesrand für einen Holzstock entscheidet bleibt jedem selbst überlassen. Die Alternative sind Trekking-Teleskopstöcke. Die Vorteile eines Stocks (oder zwei Stöcken) liegen auf der Hand:
  • Entlastung der Knie
  • Stützfunktion in schwierigem Gelände
  • Anschiebemöglichkeit, wenn sich die letzten Kilometer ziehen
Bei den Teleskopstöcken gibt es Modelle, welche eine Federung eingebaut haben. Diese Stöcke sind zwar in der Regel etwas schwerer, allerdings werden die Handgelenke vor harten Erschütterungen verschont.

Der Transport von Stöcken im Flugzeug erfolgt meist unproblematisch. Der Holzstock wird meist lose verladen, die Teleskopstöcke gut verzurrt am Rucksack oder noch besser im Rucksack (dabei unbedingt die Spitzen abdecken, damit sie nicht durch den Rucksack stoßen). Manche Pilger berichten auch, dass sie die Stöcke mit ins Flugzeug nehmen durfen und dass diese dort während des Flugs von den Flugbegleitern verwahrt wurden. Am besten einfach beim Check-In fragen.

Tipp: Im Fachgeschäft gibt es Gummikappen für die Spitzen. (gerade oder abgerundet für Nordic Walking). Gerade in den Orten und Städten vermeidet man damit das nervige Klick-klack der Metallspitzen auf dem Asphalt.

Eine Anleitung zur richtigen Einstellung der Länge und Benutzung der Teleskopstöcke findet man beim Outdoor-Magazin.com.

Auf diesem Haufen vor dem Pilgerbüro in Santiago landet
so mancher Wanderstock, der nicht mehr gebraucht wird.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gerne kannst du hier einen Kommentar oder eine Ergänzung zum Artikel hinterlassen.
Bitte beachte, dass dein Kommentar erst erscheint, wenn er von mir freigegeben worden ist.

Admin Login