"Stille" Örtchen auf dem Camino

 Grafik: Piktogramme im Netz
Immer wieder taucht (v.a. bei Frauen) die Frage auf: Was tun, wenn ich unterwegs mal muss?
Dazu lässt sich sagen, dass auch auf dem Camino meist ein Busch in der Nähe ist, der als Sichtschutz dienen kann. Allerdings lässt sich diese unangenehme Situation oft verhindern, wenn man seiner Blase (und auch dem Darm) einen Rhythmus antrainiert, sodass man immer zu den Zeiten muss, zu denen man in den Herbergen ist. Das große Geschäft verrichtet man am besten gleich nach der Ankunft in der Herberge, so lange es noch Papier gibt. Dieses ist nämlich oft knapp bemessen und morgens meist aufgebraucht (oder gestohlen, was ein wirkliches Problem in manchen Herbergen ist). Außerdem ist das Örtchen dann noch sauberer.
In den Sommermonaten schwitzt man die Flüssigkeit meist vollständig aus dem Körper, sodass man untertags sehr selten austreten muss.
Ich kann nur empfehlen immer eine halbe Rolle Toilettenpapier dabeizuhaben, damit man im Notfall – ob in der Herberge oder auf freier Flur – gerüstet ist.
Natürlich hat man unterwegs meist die Möglichkeit, die Klos der Bars aufzusuchen. Die Höflichkeit verlangt es dabei, dass man dafür dort auch einen Kaffee trinkt oder um Erlaubnis fragt. Die Toiletten der Bars haben nicht den besten Ruf, was die Sauberkeit angeht, aber oft ist es gar nicht so schlimm.
In Spanien gibt es mittlerweile fast nur noch die bei uns üblichen Sitzklos, selten noch die Stehklos (meist ohne eine Möglichkeit, sich festzuhalten).

Toilettenvokabular:
  • Toiletten = aseos oder servicios
  • Toilettenpapier = papel higiénico
  • Herren = hombres (H)
  • Damen = mujeres (M)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gerne kannst du hier einen Kommentar oder eine Ergänzung zum Artikel hinterlassen.
Bitte beachte, dass dein Kommentar erst erscheint, wenn er von mir freigegeben worden ist.

Admin Login